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Wahlprogramm für die Kommunalwahl 2016

Friedrichsdorfer Wählergemeinschaft – Erfahrung seit Jahrzehnten

Wir, die Mitglieder der Friedrichsdorfer Wählergemeinschaft (FWG), machen Kommunalpolitik für und mit den Bürgerinnen und Bürgern – wir machen Politik nur für Friedrichsdorf. Entstanden ist die Friedrichsdorfer Wählergemeinschaft vor dreizehn Jahren durch den Zusammenschluss zweier selbständiger Wählergruppen, nämlich der Unabhängigen Wählergemeinschaft (UWG) und der Freien Wählergemeinschaft (FWG). Beide blickten schon damals auf eine lange Geschichte und jahrzehntelange Erfahrung zurück.

Nicht für den Kreis, das Land, den Bund, stattdessen stets unser Friedrichsdorf im Blick – das verbindet uns.

Nicht für eine Partei, sondern als Friedrichsdorfer Wählergemeinschaft alleine zum Wohle unserer Bürgerinnen und Bürger – das prägt unser Handeln.

Unter diesen Prämissen haben wir in allen vier Stadtteilen seit den 50er Jahren eine führende Rolle eingenommen und den Aufschwung zur heute drittgrößten Stadt im Hochtaunuskreis mitgestaltet. Auch in den letzten fünf Jahren haben wir alle wichtigen Entscheidungen in unserer Stadt stets konstruktiv, sachlich und gemeinwohlorientiert diskutiert, abgewogen und unterstützt.

Wir bieten Ihnen ein Spiegelbild unserer Bevölkerung: Denn auf unserer Kandidatenliste für die Kommunalwahl finden Sie Vertreterinnen und Vertreter aus den Bereichen Wirtschaft und Verwaltung ebenso wie aus der Landwirtschaft, dem Handwerk und dem Mittelstand, Alteingesessene ebenso wie Zugezogene.

Mit uns für Friedrichsdorf eben.

 

Die richtige Balance zwischen sparen und investieren

Alle Städte und Gemeinden stehen seit Jahren vor großen finanziellen Herausforderungen. Vielerorts mussten Einschnitte vorgenommen, Zuschüsse gekürzt oder wichtige Investitionen aufgeschoben werden. Einige Kommunen sind unter den Rettungsschirm geschlüpft oder mussten eine Straßenbeitragssatzung einführen.

Friedrichsdorf steht hingegen vergleichsweise gut da. Das liegt an der soliden und vorausschauenden Haushaltsführung der letzten Jahre, die von uns aktiv unterstützt wurde. Manche Entscheidungen waren schmerzhaft: Denn niemand, und erst recht nicht wir, erhöht gerne Steuern und Abgaben oder reduziert Leistungen. Inzwischen wird deutlich, dass der Weg damals nicht nur alternativlos, sondern auch im Nachhinein der richtige war. Für 2016 konnte nun schon zum wiederholten Mal ein ausgeglichener Haushalt vorgelegt werden.

Wir wollen auch weiterhin die Finanzen mit Augenmaß konsolidieren und wieder gewonnene Handlungsspielräume kontinuierlich ausbauen. Dieser Kurs bedeutet nicht sparen um jeden Preis, sondern zukunftsträchtig investieren und gezielt freiwillige Leistungen erbringen.

Eine schlanke Verwaltung beginnt bereits an der Spitze. Herr Bürgermeister Burghardt, der ehrenamtliche Magistrat und die Beschäftigten der Stadtverwaltung haben in den letzten zweieinhalb Jahren bewiesen, dass Friedrichsdorf keinen zweiten hauptamtlichen Wahlbeamten braucht. Wir wollen die Kosten für den hauptamtlichen Ersten Stadtrat daher auch in Zukunft

mit-uns

  • für ausgeglichene Haushalte.
  • für eine konservative und vorausschauende Finanzpolitik, d.h. keine Schulden zulasten der nächsten Generation.
  • keine Straßenbeitragssatzung erlassen.
  • investieren, um Friedrichsdorfs Zukunftsfähigkeit zu sichern.
  • die Substanz der städtischen Infrastruktur, Gebäude, Kanäle und Leitungen erhalten.
  • keinen hauptamtlichen Ersten Stadtrat wählen.
  • das stetige Engagement der Verwaltung auf den Gebieten Bürgerservice und Online–Dienstleistungen unterstützen.
  • weiterhin interkommunale Zusammenarbeit leben, um Synergieeffekte auszuschöpfen (bspw. bei der Ausschreibung öffentlicher Aufträge).
  • das Dienstleistungsspektrum des städtischen Wertstoffhofs mit kundenorientierten Öffnungszeiten erhalten.

 

Friedrichsdorf – Schöne Wohngebiete, attraktive Arbeitsplätze

Unsere Stadt hat sich in den letzten Jahren sehr positiv entwickelt. Zum Zeitpunkt der letzten Kommunalwahl im Jahr 2011 standen noch die alten Milupa–Gebäude. Heute lädt das Taunus Carré zum Einkaufen ein und auch Arbeitsplätze und Wohnungen sind dort entstanden. Auf eine enge Verbindung mit dem Landgrafenplatz und der Hugenottenstraße sowie dem Houiller Platz werden wir in Zukunft den Fokus richten.

Entsprechend der Empfehlungen des Friedrichsdorfer Einzelhandelskonzeptes findet keine Ansiedlung von Läden mit zentrenrelevantem Sortiment in Randbereichen oder Gewerbegebieten statt. Denn diese würden die Attraktivität der Innenstadt reduzieren und dem örtlichen Einzelhandel schaden. Und das wollen wir verhindern.

Die ausgewogene Entwicklung von attraktiven Arbeitsplätzen einerseits, vielfältigen Wohngebieten andererseits, stärkt das Image Friedrichsdorfs als Wohn- und Arbeitsort. So beugen wir der Entstehung einer Schlaf- und Pendlerstadt vor.

Ganz besonders im Gewerbegebiet Köppern–Nordost konnten sich neue Unternehmen ansiedeln oder alteingesessene vergrößern. Im neuen Gewerbepark an der Autobahn entstehen bald neue Gewerbeflächen.

Mit der Ökosiedlung Plantation / Petterweiler Holzweg und dem ehemaligen Gelände der Philipp–Reis–Schule am Hohen Weg wurden die Weichen für zwei große Neubaugebiete gestellt.

Neben hochwertigen werden bezahlbare Wohnungen für weniger einkommensstarke Personengruppen benötigt. Der Bau von 25 öffentlich geförderte Wohnungen in der Ökosiedlung Plantation / Petterweiler Holzweg kann dabei nur ein erster Schritt sein.

mit-uns

  • auf dem Goers–Gelände attraktive kostenfreie Parkplätze erhalten und das Gelände zugleich zu einer wichtigen Verbindung zwischen Landgrafenplatz und Taunus Carré gestalten.
  • das Umfeld des Landgrafenplatzes und der Hugenottenstraße abgestimmt entwickeln.
  • bezahlbare Wohnungen schaffen und erhalten.
  • den Sportpark zu einer vielfältigen für jedermann zugänglichen Sport– und Freizeitanlage erweitern.
  • im Gewerbepark an der Autobahn Flächen auch für mittelständische verarbeitende Betriebe und für Handwerker ausweisen.
  • weiterhin keine neuen Märkte mit zentrenrelevantem Sortiment außerhalb der Innenstadt.

 

Schon heute an den Verkehr von morgen denken

Neugeordnete Verkehrsströme – ganz besonders rund um das Taunus Carré, die neue Philipp–Reis–Schule und die Entlastungsstraße – sind sichtbare Zeichen der städtebaulichen Entwicklung der letzten Jahre.

Zu guten Verkehrsflüssen ohne Ampelanlagen und Verkehrsberuhigung führen die neuen Kreiseln, unter anderem an der Kreuzung Höhenstraße / Saalburgstraße / Homburger Landstraße.

Im November 2014 konnte nach jahrzehntelanger Planung und Bauzeit die Entlastungsstraße fertig gestellt werden. Sie führt nicht nur zur Entlastung der Gesamtstadt Friedrichsdorf, sondern sie schafft auch die verkehrliche Anbindung des Gewerbegebietes Köppern Nordost, des Industriegebietes Max–Planck–Straße und künftig des Gewerbeparks.

Längst überfällig ist der barrierefreie Ausbau des Friedrichsdorfer Bahnhofs. Da sich dieses Eingangstor der Stadt im Besitz der Bahn befindet, bedurfte es sehr langwieriger Verhandlungen, bis im Sommer 2015 eine Planungsvereinbarung zwischen Stadt und Bahn unterschrieben wurde. Wir sind zuversichtlich, dass bis zum Ende der Wahlperiode alle Gleise über Aufzüge und Rampen zugänglich sein werden.

mit-uns

  • alle Bemühungen um den barrierefreien Umbau des Bahnhofs Friedrichsdorf unterstützen
  • das Angebot des Öffentlichen Personennahverkehrs erhalten.
  • das Radwegenetz – auch unter Berücksichtigung der Anforderungen von E-Bikes – weiter ausbauen und die Belange der Fahrradfahrer konsequent berücksichtigen.
  • weitere Kreisel bauen (bspw. an der Kreuzung Obere Römerhofstraße / Alt–Seulberg / Höhenstraße).

 

Vielfältiger Einzelhandel, starke Wirtschaft

Friedrichsdorf ist bereits heute eine leistungsstarke Stadt im Rhein–Main–Gebiet. Zahlreiche namhafte Unternehmen, zum Teil mit weltweiter Geltung, haben in Friedrichsdorf ihren Sitz und bieten neben einer innovativen Produktpalette auch hervorragende Arbeitsmöglichkeiten.

Insbesondere seit der Eröffnung des Taunus Carré hat sich Friedrichsdorf als Einkaufsstadt – mit insgesamt 750 für die Kunden kostenfreien Parkplätzen – über die Stadtgrenzen hinaus einen Namen gemacht und Kaufkraft gebunden.

Eine erfolgreiche städtische Wirtschaftsförderung unterstützt nicht nur direkt Unternehmen bei der Ansiedlung und Entwicklung am Standort. Sie spiegelt sich auch in den guten Standortfaktoren, wie Angeboten der Kinderbetreuung, Bildung und Kultur wider. Durch sie bleibt Friedrichsdorf attraktiv für Unternehmen und Beschäftigte. So können die Effekte des demographischen Wandels gedämpft und der Wohlstand in Friedrichsdorf langfristig gesichert werden.

mit-uns

  • die Neuansiedlungen von Unternehmen fördern.
  • ansässige Unternehmen nach Möglichkeit unterstützen.
  • für Wirtschaftsförderung durch gute Standortfaktoren (Verkehrsinfrastruktur, Betreuungsmöglichkeiten für Kinder etc.).
  • für unentgeltliches Parken.
  • das erfolgreiche Stadtmarketing weiter ausbauen.
  • die Wochenmärkte erhalten.
  • gemeinsame Aktionen Friedrichsdorfer Einzelhändler, wie den Tag des Telefons oder das Weinfest, unterstützen.

 

Gute Rahmenbedingungen für Kinder und Familien

Friedrichsdorf ist eine familienfreundliche Stadt. Das Betreuungsangebot ist für alle Altersgruppen breit gefächert. Freie und kirchliche Träger ergänzen und bereichern das vielfältige städtische Angebot.

Die gemeinsamen, jederzeit von uns unterstützten Bemühungen, die wachsende Nachfrage nach Betreuungsplätzen zu decken, spiegeln die Betreuungsquoten wider, die weit über dem Landesdurchschnitt liegen.

Auch wenn Friedrichsdorf an Qualität und Quantität bereits heute keinen Vergleich zu scheuen braucht, werden wir auch in Zukunft alles dafür tun, den stetig steigenden Bedarf zu decken. Eine gute Kinderbetreuung ist die Grundvoraussetzung für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf und eine wichtige Basis für unsere Kinder.

mit-uns

  • die qualitativ hochwertige Arbeit der gut ausgebildeten Erzieherinnen fortführen, die altersgerechten Gruppenstärken erhalten.
  • die Öffnungszeiten der Kinderbetreuungseinrichtungen stetig der Nachfrage entsprechend anpassen.
  • Kinderbetreuungsplätze für Kinder unter 3 Jahren (U3) weiter ausbauen.
  • den Bedarf an Schulkindernachmittagsbetreuung decken.
  • zusätzliche und individuelle Förderungen, wie der Sprache oder im musischen Bereich, unterstützen.
  • Angebote kirchlicher und freier Träger ebenso wie solche von Tagesmüttern fördern.
  • Spielplätze kontinuierlich modernisieren.

 

Jugendliche fördern, fordern und Treffpunkte schaffen 

Die Jugendarbeit ist in Friedrichsdorf breit aufgestellt. Die vielfältigen Vereinsaktivitäten für Kinder und Jugendliche werden durch städtische Angebote und einzelfallbezogene Hilfen ergänzt.

Aktuell werden neue Räumlichkeiten für ein zentrales Jugendzentrum gesucht. Dort können Angebote der offenen Jugendarbeit gebündelt, erweitert und zu attraktiven Öffnungszeiten angeboten werden.

Daneben organisiert die städtische Jugendpflege – teils gemeinsam mit Jugendlichen – Veranstaltungen, wie sportliche Wettkämpfe oder auch Seminare, bspw. zur Selbstbehauptung. Die Ferienspiele und –freizeiten haben sich ebenfalls seit vielen Jahren fest etabliert.

Mit der bereits zum wiederholten Male gewählten Jugendvertretung haben die Jugendlichen eine Interessensvertretung erhalten. Die Mitglieder engagieren sich als Ansprechpartner für die Belange der Jugendlichen. Sichtbare Ergebnisse ihrer Aktivitäten sind die Gestaltung öffentlicher Plätze für Jugendliche, wie die Holzsonnenliege im Park „An der Bleiche“, oder auch Veranstaltungen, wie Jugenddiscos.

mit-uns

  • die Jugendarbeit in Vereinen, Verbänden und Rettungsdiensten unterstützen.
  • Angebote offener Jugendarbeit fördern – auch in der Ferienzeit, um Familien zu entlasten.
  • Jugendliche beim Wechsel in den Beruf begleiten (Ausbildungsmesse, Bewerbungstraining…).
  • die Nachtbuslinie (Bad Homburg . Friedrichsdorf) erhalten.
  • in einem zentralen Jugendzentrum ein attraktives zielgruppenorientiertes Angebot schaffen.
  • weitere Treffpunkte für Jugendliche schaffen, bspw. mit Spielgeräten wie Slacklines oder Tischtennis–Platten und Möbeln zum Verweilen.
  • die Arbeit der Friedrichsdorfer Jugendvertretung unterstützen.

 

Gerne älter werden in Friedrichsdorf

Auch in Friedrichsdorf steigt die Anzahl älterer Menschen – mit ganz unterschiedlichen Voraussetzungen und Bedürfnissen. Während für die einen kulturelle, soziale und kirchliche Angebote sowie angemessene Sport– und Freizeitaktivitäten im Vordergrund stehen, sind andere stärker auf Beratung, Unterstützung im Alltag und Pflege angewiesen.

Hier leben viele Senioren, die sich mit Tatkraft und Ideenreichtum in die Gemeinschaft einbringen und auf den unterschiedlichsten Gebieten engagieren. Sie bereichern die Angebote städtischer Seniorenarbeit und Beratung.

Die barrierefreie Gestaltung öffentlicher Gebäude, Straßen, des Öffentlichen Personennahverkehr und von Wohnungen ist ein zentraler Beitrag für die Teilhabe älterer Menschen, aber auch von Menschen mit Behinderung und eine Erleichterung für alle.

Mit dem Seniorenbeirat haben die Friedrichsdorfer Senioren eine engagierte Interessenvertretung, die nicht nur die Seniorenarbeit prägt, sondern sich gegenüber den politischen Gremien mit Ideen Gehör verschafft.

mit-uns

  • Aktivitäten der Seniorenarbeit unterstützen.
  • seniorengerechten Wohnraum schaffen.
  • städtische und ehrenamtliche Beratungsangebote erhalten und bedarfsorientiert anpassen.
  • Seniorenfahrten, Seniorenmessen und Infoveranstaltungen fortführen.
  • Generationen übergreifende Projekte zur gegenseitigen Hilfe unterstützen.
  • einen generationsübergreifenden Bewegungsparcours errichten.
  • die Zusammenarbeit mit dem Seniorenbeirat ausbauen.

 

Feuerwehr, Rettungsdienste, Vereine und Ehrenamt als zentrale Stützen unserer Gesellschaft

Die Freiwilligen Feuerwehren und die in unserer Stadt aktiven Rettungsdienste leisten einen unverzichtbaren Beitrag zur Lebensqualität und Sicherheit in Friedrichsdorf.

Um diese wichtigen Aufgaben wahrnehmen zu können, bedarf es nicht nur vieler freiwilliger Mitglieder, sondern auch einer guten Ausrüstung. Diese ist für uns ebenso selbstverständlich wie aktive Jugendarbeit zur Nachwuchsförderung.

Friedrichsdorf verfügt über ein ausgeprägtes Vereinsleben mit ca. 85 Vereinen und viele einzelne gesellschaftliche, soziale und integrative Initiativen, die es weiter zu unterstützen gilt. Jung und Alt verbringen ihre Freizeit im Kreise von Gleichgesinnten. Viele Friedrichsdorferinnen und Friedrichsdorfer engagieren sich für ihre Mitmenschen durch ihre ehrenamtliche Tätigkeit.

Diese, für unsere Einwohnerinnen und Einwohner extrem wichtigen Strukturen wollen wir erhalten und weiter fördern. Mit der Erhöhung der Vereinszuschüsse zum Jahr 2016 konnte nach Jahren finanzieller Unbeweglichkeit ein erster wichtiger Beitrag zur Förderung des gesellschaftlichen Engagements geleistet werden.

mit-uns

  • für eine gute Ausstattung für Feuerwehr und Rettungsdienste.
  • die ehrenamtlichen Rettungskräfte in allen Belangen unterstützen.
  • die Kinder– und Jugendarbeit als wichtiges Standbein fördern.
  • das Ehrenamt, bürgerschaftliche Engagement und unsere Vereine unterstützen.
  • weiterhin keine Hallenbenutzungsgebühren für Friedrichsdorfer Vereine.
  • für gute Rahmenbedingungen sowie eine breite Anerkennungskultur.
  • die Zusammenarbeit mit dem Ausländerbeirat pflegen.

 

Flüchtlinge integrieren

Aufgrund von zahlreichen Kriegen und Konflikten in verschiedenen Regionen der Welt sucht eine wachsende Zahl von Flüchtlingen in Deutschland Zuflucht. Nach festgelegten Quoten werden sie innerhalb Deutschlands und des Landes verteilt und Friedrichsdorf vom Hochtaunuskreis zugewiesen. Die Aufnahme, Unterbringung und Integration der Flüchtlinge in unsere Gesellschaft stellt allerorts – und so auch für Friedrichsdorf – eine immense Herausforderung dar.

In Friedrichsdorf ist das Engagement vielfältig und gleichermaßen beeindruckend wie bewundernswert. Während die Stadtverwaltung für Wohnraum, Sozialarbeit und die Aufnahme von Kindern in Kindertagesstätten sorgt, engagieren sich viele Ehrenamtliche – beispielsweise durch Deutschkurse, Sport und Musik im Verein und die Organisation des Spendenlagers – dafür, dass die Flüchtlinge mit Bleiberecht in Friedrichsdorf schnell eine neue Heimat finden.

Keineswegs aus dem Auge verlieren werden wir dabei die berechtigten Interessen anderer Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt. Wir nehmen die Ängste und Sorgen ernst, die der Zustrom der Flüchtlinge auch bei der Friedrichsdorfer Bevölkerung auslöst. Flüchtlinge sollen nicht als Konkurrenz wahrgenommen werden. Ein fruchtbares soziales Miteinander fordert, dass Leistungen für Flüchtlinge nicht zu Lasten anderer Bevölkerungsgruppen gehen.

mit-uns

  • für eine würdige Unterbringung zugewiesener Flüchtlinge.
  • die Integration von Flüchtlingen aktiv begleiten.
  • die Ängste und Sorgen in der Bevölkerung wahrnehmen und lösungsorientiert aufgreifen.
  • keine Leistungen für Flüchtlinge zu Lasten anderer Interessensgruppen.
  • ehrenamtliche Initiativen unterstützen.

 

Kultur und Bildung als attraktive Standortvorteile

Das reichhaltige Friedrichsdorfer Kulturprogramm ist ein wesentlicher Standortfaktor und hat sich weit über die Stadtgrenzen hinaus einen Namen gemacht. Es ist abwechslungsreich und bietet für alle Altersklassen und jeden Geschmack Kunstgenuss und Unterhaltung. Ein nicht mehr wegzudenkender Höhepunkt ist die Sommerbrücke, die alleine im Jahr 2015 rund 10.000 Besucherinnen und Besucher lockte.

Auch die vielfältigen Veranstaltungen in den Ortsteilen und bei den Vereinen prägen unser kulturelles Leben. Denn was wäre Friedrichsdorf ohne die Märkte im Heimatmuseum, die Künstlertage, die Karnevalsveranstaltungen, die Tage der offenen Tür bei den Feuerwehren und dem Roten Kreuz, was ohne seine vielen Sommerfeste und Weihnachtsmärkte?

Auch städtische Einrichtungen wie die Stadtbibliothek oder das Philipp–Reis–Museum bieten einen wichtigen Treffpunkt für alle Generationen.

Die vielseitigen Aktivitäten der kulturschaffenden Vereine, wie der Musikschule und der musisch–bildnerische Werkstadt, der Seniorenwerkstatt und der Kulturstiftung runden die Vielfalt Friedrichsdorfs ab.

mit-uns

  • die Sommerbrücke sowie das städtische Kulturprogramm im bisherigen Umfang erhalten.
  • das Heimatmuseum Seulberg als kulturellen Veranstaltungsort weiter fördern.
  • das Angebot der Stadtbücherei erhalten.
  • kulturelle Veranstaltungen und Ortsteilfeste unterstützen.
  • die Arbeit der Musikschule fördern.

 

Umwelt- und klimafreundliches Handeln

Der Schutz unseres Klimas und der natürlichen Lebensgrundlagen gehört zu den größten politischen Herausforderungen der kommenden Jahre. Klimaschutz ist eine große Aufgabe, aber auch ein große Chance. Dies wurde in Friedrichsdorf frühzeitig erkannt. Vor mehr als sieben Jahren wurde ein städtisches Energiekonzept beschlossen. Inzwischen stehen auf städtischen Gebäuden Solaranlagen, durch Sanierungsmaßnahmen bei städtischen Gebäuden wurde deren Energieeffizienz gesteigert und unzählige Bürgerinnen und Bürger haben sich im Rathaus beraten lassen.

Die alte Straßenbeleuchtung wird nach und nach im Rahmen von Erschließungs– und Straßenbauarbeiten gegen moderne und energiesparende LED–Technik umgerüstet.

Ein sichtbares Zeichen unseres Umweltbewusstseins ist die Konzeption der Ökosiedlung Plantation / Petterweiler Holzweg, bei der eine ausgezeichnete Ökobilanz ein wesentlicher Maßstab der Entscheidung war.

mit-uns

  • Energie sparen bei städtischen Gebäuden und Einrichtungen.
  • die energetische Sanierung der städtischen Immobilien fortführen.
  • die begonnene Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf energiesparende LED–Technik konsequent fortsetzen.
  • Carsharing fördern, z.B. durch kostenlose Stellplätze.

Flyer FWG Wahlprogramm 2016