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FWG für die Kommunalwahl gut aufgestellt

Mitglieder wählen Claudia Schlick zur Spitzenkandidatin

Die Friedrichsdorfer Wählergemeinschaft (FWG) hat bei ihrer Mitgliederversammlung am Dienstagabend unter strengen Corona-Bedingungen die Listen für die Wahlen zur Stadtverordnetenversammlung und zu den vier Ortsbeiräten aufgestellt.

„Mit dieser Liste aus erfahrenen Magistratsmitgliedern, bewährten Stadtverordneten und Ortsbeiräten sowie neuen und jungen Leuten gehen wir gestärkt in diese Wahl“, freut sich der Vorsitzende und Bürgermeisterkandidat Jens Witte (FWG) . Mit 14 Eintritten alleine in den letzten zwei Jahren startet die FWG deutlich verjüngt in den Wahlkampf. „Unsere Neumitglieder sind in zahlreichen Friedrichsdorfer Vereinen engagiert. Da lag es für sie nahe, sich gerade in der Friedrichsdorfer Wählergemeinschaft zu engagieren“, berichtet die Spitzenkandidatin und Fraktionsvorsitzende Claudia Schlick. Denn die FWG konzentriert sich voll und ganz auf die Friedrichsdorfer Kommunalpolitik.

Schlick, die als Abteilungsleiterin in Frankfurt die Bürgerämter leitet, ist seit der letzten Kommunalwahl Fraktionsvorsitzende der FWG.

Die FWG möchte an dem Ergebnis von 2016 anknüpfen, als sie mit einem Zuwachs von vier Sitzen stärkste politische Kraft in der Stadtverordnetenversammlung wurde.

Schlick umriss einige der kommunalpolitisch wichtigen Themenfelder für Friedrichsdorf. Die Wählergemeinschaft werde wieder ein gewichtiges und durchdachtes Angebot machen, aus dem der Anspruch, weitere fünf Jahre gemeinsam gestalten zu wollen, erkennbar sei. Egal ob bei den Themen Wohnen und Stadtentwicklung, Einzelhandel und Wirtschaft, Soziales und Familie, Vereine und Kultur, Sicherheit und Ökologie – überall hätten bereits gute Erfolge erzielt werden können. An diesen wolle die Wählergemeinschaft anknüpfen, begonnene Projekte zu Ende führen und konsequent die eingeschlagenen Wege, zum Beispiel im Bereich des Wohnungsbaus, der Entwicklung des Houiller Platzes und der Schaffung von Angeboten für alle Altersgruppen weiter beschreiten.

Der bevorstehende Wahlkampf fordert von allen ein Umdenken. „Mehr als bisher werden wir auf das Internet und Soziale Medien ausweichen müssen“, ist sich Schlick sicher. Da passe es hervorragend, dass die Neumitglieder gerade auf diesem Gebiet besonders erfahren sind. Es gehe aber auch darum, Personenkreise anzusprechen, die im virtuellen Raum nicht unterwegs sind. „Gerade ältere Mitbürger hätten Bedürfnisse, wie eine gute Nahmobilität, barrierefreie Zugänge, seniorengerechte Wohnformen und Sitzbänke. Hier besteht zum Teil noch Nachholbedarf“, weiß Schlick aus zahlreichen Rückmeldungen.

Bei der Vorstellung wurde deutlich, dass die FWG mit einer starken Liste aus erfahrenen und neuen Mitgliedern aus allen Ortsteilen an den Start geht.

Auf Claudia Schlick folgt auf Platz 2 Jens Witte, der auch für die FWG als Bürgermeisterkandidat ins Rathaus einziehen möchte. Auf Listenplatz 3 steht der Erste Stadtrat Reinhold Bingenheimer. Die beiden stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden Cordula Burghardt und Thilo Seesemann kandidieren auf den Plätzen 4 und 5. Der langjährige Vorsitzende des Haupt- und Finanzausschusses, Michael Knapp, steht auf Platz 6, auf Listenplatz 7 der Stadtverordnete Christian Kempf. Mit dem Projektmanager und Vater zweier kleiner Kinder Jan Anlauft steht auf Position 8 ein neuer Name. Es folgen die beiden Stadtverordneten Catherine Berndt-Mosel und Steffen Rathemacher. Der Vorsitzende des Seulberger Vereinsrings Sven Rehe steht auf Platz 11. Ebenfalls neu dabei sind der Rechtsanwalt Antonio Ponzi, der aus dem Seulberger Vereinsleben und Karneval ebenfalls nicht wegzudenken ist (Platz 12), gefolgt von dem Polizisten und aktiven Fußballer Marc Zenser (Platz 13). Die ersten 15 voll machen der Seulberger Steffen Piecha und der Ortsvorsteher von Burgholzhausen, Heinz Reinhardt.

Ein Bericht über die Ortsbeiratslisten folgt.