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FWG gegen Windkraftanlagen auf Friedrichsdorfer Gemarkung

Friedrichsdorf, den 30.04.2017

Die Friedrichsdorfer Wählergemeinschaft (FWG) wendet sich entschieden gegen Vorrangflächen für Windkraftanlagen auf Friedrichsdorfer Gemarkung. „Wir wundern uns über die Entscheidung des verantwortlichen Ersten Beigeordneten des Regionalverbands FrankfurtRheinMain, Thomas Horn (CDU). Windräder im Naturpark Hochtaunus, in der Nähe von Limes und Saalburg, würden den Taunushang zerschneiden und wichtige Räume der Naherholung, der Trinkwassergewinnung und des Tourismus zerstören“, erläutert die Fraktionsvorsitzende Claudia Schlick (FWG).

Die Stadtverordnetenversammlung wird in ihrer nächsten Sitzung eine zweite Stellungnahme zum Teilplan Erneuerbare Energien verabschieden. Die FWG ist zuversichtlich, dass wie vor zwei Jahren eine breite Mehrheit gegen Windkraftanlagen in Friedrichsdorf ist. Die Rahmenbedingungen haben sich nicht geändert, die Argumente werden sich daher gleichen.

„Das Votum der Stadtverordnetenversammlung, alle Proteste und Unterschriftslisten sind allerdings wertlos, wenn der Planungsverband sie nicht berücksichtigt“, unterstreicht Cordula Burghardt (FWG). Die FWG appelliert auch an die Vertreter aus dem Hochtaunuskreis in der Regionalversammlung Südhessen, die Bedenken diesmal ernst zu nehmen. Denn die Regionalversammlung, in der eine Koalition aus SPD und CDU regiert, beschließt über die Vorrangflächen für Windenergie. Vertreter des Hochtaunuskreises sind unter anderem der CDU Kreisvorsitzende Jürgen Banzer und der Erste Kreisbeigeordnete Uwe Kraft.

Und wenn es dennoch bei den Vorrangflächen bleibt? – „Mit der FWG wird es keine Windräder auf Flächen geben, die im Eigentum der Stadt stehen“, betont Schlick.

Pressekontakt:
Friedrichsdorfer Wählergemeinschaft
Claudia Schlick
Presse@fwg-friedrichsdorf.de
Tel.: 0160 / 97743639

2017 04 30 PM Windkraft