Erfolgreiches Engagement für Friedrichsdorf – Neuer Vorstand der Friedrichsdorfer Wählergemeinschaft gewählt

Friedrichsdorf, den 18.11.2017

Die Friedrichsdorfer Wählergemeinschaft blickte bei ihrer Mitgliederversammlung am Donnerstag auf ein erfolgreiches Jahr zurück. Nicht zu kurz kam auch der Blick nach vorne. Dass den Mitgliedern das Engagement für ihre Heimatstadt wichtig ist, zeigte die hohe Anwesenheit der Mitglieder, die der bisherige Vorsitzende der Wählergemeinschaft Renzo Sechi im Forum begrüßen konnte.

Eine gute Mischung aus neuen und erfahrenen Mitgliedern steht der Wählergemeinschaft in den nächsten drei Jahren vor. Zum Ersten Vorsitzenden wurde der 48-jährige Unternehmensberater Jens Witte gewählt. Mit Mandy Schubert steht ihm eine erfahrene zweite Vorsitzende zur Seite. Schubert war zuletzt bei der 1250-Jahr-Feier in Seulberg sehr aktiv. Der Vorstand wird komplettiert durch Martina Ropel als Schatzmeisterin, Thilo Seesemann als Schriftführer sowie die Beisitzer Anke Conze, Sven Rehe und Renzo Sechi.

Witte zeigte sich überzeugt, dass das Engagement in der Friedrichsdorfer Wählergemeinschaft für noch mehr Mitbürger interessant sei. „Es lohnt, die eigene Stadt mitzugestalten. In der Friedrichsdorfer Wählergemeinschaft geht es alleine darum – nicht um die Bundes- oder Landespolitik. Wir laden jeden ein, bei uns mitzuarbeiten oder einfach erstmal reinzuschnuppern“, betont Witte.

Die FWG war aus der letzten Kommunalwahl als stärkste Fraktion hervor gegangen. Zehn Mitglieder haben ein Mandat in der Stadtverordnetenversammlung, neun in einem Ortsbeirat, zwei im Magistrat. Drei weitere sind im Vorstand, der Betriebskommission der Stadtwerke und Verbänden aktiv. „Gemessen an unserer kleinen Zahl von derzeit 54 Mitgliedern wird sehr viel ehrenamtliche Arbeit von der Friedrichsdorfer Wählergemeinschaft geleistet“ lobt Witte das große Engagement.

Nicht minder zufrieden zeigte sich die Fraktionsvorsitzende Claudia Schlick in ihrem Jahresrückblick über das bürgernahe und zielstrebige Handeln ihrer Fraktion. „Gemeinsam mit unseren beiden Koalitionspartnern, Bündnis 90 / Die Grünen und SPD, konnten wir wesentliche Verbesserungen bei der Kinderbetreuung erzielen. Wir werden nun alles dafür tun, dass die Pläne des Landes zur beitragsfreien Vormittagsbetreuung in Friedrichsdorf nicht zu Rückschritten beim Angebot und der Qualität führen“, verspricht Schlick. Die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum bildete einen weiteren Arbeitsschwerpunkt der letzten Monate. Dringend zu realisieren seien das lange geplante Jugendcafé an zentraler Stelle. Und auch am Friedrichsdorfer Bahnhof müsse etwas für die Sicherheit getan werde.

Der Vorstand und die Fraktion blicken gemeinsam auf viele bevorstehende Entwicklungen. Witte fasst zusammen: „Wir sind selbst sehr gespannt, wie es in einem Jahr beispielsweise an der Ökosiedlung, dem Landgrafenplatz, dem Sportpark oder der alten Philipp-Reis-Schule aussehen wird. Kommunalpolitik ist und bleibt einfach spannend“. Vorstand und Fraktion der Friedrichsdorfer Wählergemeinschaft sind zu erreichen unter info@fwg-friedrichsdorf.de.Foto: Der neue Vorstand der FWG v.l.n.r: Thilo Seesemann, Mandy Schubert, Anke Conze, Jens Witte, Renzo Sechi, Claudia Schlick, Sven Rehe (auf dem Bild fehlt Martina Ropel)

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FWG freut sich auf den Radschnellweg nach Frankfurt

Friedrichsdorf, den 29.10.2017

Für den Bau eines Radschnellwegs von Friedrichsdorf nach Frankfurt haben Vertreter der Kommunen Friedrichsdorf, Bad Homburg, Eschborn, Frankfurt, Oberursel, Steinbach sowie der Regionalverband FrankfurtRheinMain mit einer Absichtserklärung den ersten Schritt getan.

„Friedrichsdorf ist eine radfahrerfreundliche Kommune. Zugleich pendeln viele zu ihrem Arbeitsplatz. Diese zwei Ziele lassen sich prima mit einem Radschnellweg vereinen“, freut sich die Fraktionsvorsitzende Claudia Schlick (FWG) über diesen Meilenstein.

Alleine in der Friedrichsdorfer Wählergemeinschaft nutzen drei engagierte Mitglieder zumindest regelmäßig das Fahrrad für den Weg zu ihren Arbeitsstellen in Frankfurt, Eschborn und Bad Homburg. Die Vertreter der Wählergemeinschaft sind sich sicher: Die Zahl der Fahrrad fahrenden Friedrichsdorfer Berufspendler lässt sich sicher erhöhen, wenn die Strecke auf einer schnellen, komfortablen und sicheren Trassen zurückgelegt werden kann.

Innerhalb des nächsten Jahres soll nun eine Machbarkeitsstudie beantworten, wo der Radschnellweg verlaufen kann. Ein Radwegekonzept, das innerhalb Friedrichsdorfs zu einer weiteren Verbesserung der Infrastruktur führen soll, wird gerade erarbeitet.

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FWG sorgt sich um das Friedrichsdorfer Bahnhofsumfeld

Friedrichsdorf, den 26.10.2017

Der Friedrichsdorfer Bahnhof als Eingangstor der Stadt und zentrale Verbindung zwischen Innenstadt und Römerhof soll sicherer und sauberer werden. Ein ganzes Bündel an Maßnahmen regte Christiane Ditthardt (FWG) am Mittwoch in der Sitzung des Ortsbeirats Friedrichsdorf an.
Es fehle nicht nur an Toiletten und Fahrradständern, sondern es würden auch vereinzelt Geschäfte mit Rauschgift beobachtet. Der FWG ist bekannt, dass die Eigentumsverhältnisse und Zuständigkeiten zwischen der Bahn, einem privaten Investor und der Stadt schnelle Lösungen schwierig machen. Der dringend notwendige barrierefreie Bahnhof lässt schon lange auf sich warten.
Die FWG regt an, das Gestrüpp am Stichweg zwischen Bahnhofsunterführung und Römerhof zu entfernen. „Damit ließe sich nicht nur die Sicht zwischen der Zufahrt zum P+R-Parkplatz und Fußgängern verbessern. Es entfiele eine unübersichtliche Ecke, die zum Urinieren und für dunkle Geschäfte genutzt wird“, begründet Ditthardt die Anregung. Zu prüfen wäre auch, ob dort oder an anderer Stelle öffentliche Fahrradständer und Toiletten errichtet werden können. Denn auch in der Unterführung rieche es regelmäßig unangenehm.
Immer wieder zu gefährlichen Situationen käme es auf der Zufahrt über die Straße „Am Zollstock“. Dort werden immer mehr Fahrzeuge im Kurvenbereich abgestellt. Regelmäßige Kontrollen könnten hier bereits Abhilfe schaffen, ist sich die FWG sicher.

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Jahresmitgliederversammlung am 16.11.2017

Der Vorstand der Friedrichsdorfer Wählergemeinschaft lädt zur diesjährigen Jahreshauptversammlung

am 16. November 2017
um 20:00 Uhr
ins Forum Friedrichsdorf

mit folgender Tagesordnung ein:

1. Begrüßung durch den Vorsitzenden
2. Bericht des Vorstandes und der Fraktionsvorsitzenden
3. Kassenbericht
4. Bericht der Kassenprüfer
5. Entlastung des Vorstandes
6. Wahl eines Versammlungsleiters
7. Neuwahl des Vorstandes
8. Wahl des Vorsitzenden
9. Wahl des Stellvertreters
10. Wahl des Schriftführers
11. Wahl des Schatzmeisters
12. Wahl der Beisitzer
13. Wahl der Kassenprüfer
14. Verschiedenes

Zusätzliche Tagesordnungspunkte, Anregungen/Anträge sind bis zum 10.11.2017 an den ersten Vorsitzenden zu richten.

Die Einladung finden Sie hier.

 

Pläne der Stadt Rosbach: Erweiterung des Gewerbegebietes „Dickmühle“- Offener Brief der Koalition

Die Fraktionsvorsitzenden der FWG, Bündnis 90/Die Grünen und SPD haben offene Briefe an die Regierungspräsidentin des Regierungspräsidiums Darmstadt, Frau Brigitte Lindscheid, und an den Ersten Beigeordneten des Regionalverband FrankfurtRheinMain,  Herrn Thomas Horn, mit folgendem Wortlaut geschickt:

Pläne der Stadt Rosbach: Erweiterung des Gewerbegebietes „Dickmühle“

Festhalten am bestehenden Flächennutzungsplan sowie dem Regionalplan Südhessen

Sehr geehrte Frau Lindscheid,

unsere Nachbarkommune Rosbach plant, zwischen den Ortsteilen Rodheim (Stadt Rosbach) und Burgholzhausen (Stadt Friedrichsdorf) einen insgesamt 34 Hektar großen Gewerbepark mit 4 Hallen unterschiedlicher Größe für Logistik, Montage und Produktion zu errichten.

Das Gebiet ist aktuell im Flächennutzungsplan größtenteils als Grünzug ausgewiesen. Hochwertiges Ackerland und Streuobstwiesen prägen das Landschaftsbild.

Einzig auf einer Teilfläche von 2 Hektar residieren auf Rodheimer Seite ein Zementwerk sowie eine Glaswarenfabrik; als Erweiterungsfläche wurden bei der Aufstellung des Regionalen Flächennutzungsplans in den Jahren 2002 / 2003 weitere 7 Hektar als Gewerbegebiet ausgewiesen.

Der geplante Gewerbepark reicht bis unmittelbar an die mehrere Jahrzehnte alte Wohnbebauung von Burgholzhausen heran. Planung und Bebauung erfolgten damals im Vertrauen an den sich anschließenden Grünzug. Dieser dient nicht nur als Naherholungsgebiet sowie der landwirtschaftlichen Nutzung, sondern bildet eine überörtlich wichtige Frischluftschneise u.a. für Burgholzhausen, Rodheim und Petterweil.

Nach den Plänen der Stadt Rosbach soll der Grünzug einer Betonwüste weichen, unermessliche Immissionen in Form von Lärm und Abgasen sind zu erwarten.

Der Standort ist nicht dazu geeignet, das erwartete Verkehrsaufkommen abfließen zu lassen. Entlang der Anschlussstelle Friedberg der BAB 5 staut sich bereits heute in den Morgen- und Abendstunden täglich kilometerlang der Verkehr. Der Investor rechnet mit 20 LKW-Bewegungen pro Stunde, hinzu kommt noch das Verkehrsaufkommen der 550 bis 850 Beschäftigten.

Die Stadt Friedrichsdorf hat viele Jahre lang große Anstrengungen unternommen, mit der L3057 eine Ortsumgehung zu schaffen. Wir fürchten, dass im Falle des Baus des Gewerbeparks wieder viel Verkehr durch Köppern fließen wird.

Sehr geehrter Frau Lindscheid, mit diesem Offenen Brief möchten wir Sie bitten, sich für einen Erhalt des Grünzugs einzusetzen. Die Bewohner der Stadt Friedrichsdorf und des Rosbacher Ortsteils Rodheim und nicht zuletzt die Natur werden es Ihnen danken.

Mit freundlichen Grüßen

Claudia Schlick

(FWG)

Lars Keitel

(Bündnis 90/Die Grünen)

Dr. Birgit Brigl

(SPD)

2017 05 16 Offener Brief Dickmühle Frau Lindscheid

2017 05 16 Offener Brief Dickmühle Herrn Horn

FWG gegen überdimensioniertes Rosbacher Gewerbegebiet

Friedrichsdorf, den 06.05.2017

Entsetzt reagiert die Friedrichsdorfer Wählergemeinschaft (FWG) auf die Pläne des Rosbacher Bürgermeisters Thomas Alber. Am Donnerstag stellte Alber seine Pläne, nördlich von Burgholzhausen ein bis zu 34 Hektar großes Gewerbegebiet anzusiedeln, den Rosbacher Stadtverordneten und irritierten Friedrichsdorfer Bürgern vor.

Aktuell residieren zwischen Rodheim und Burgholzhausen auf einer Fläche von zwei Hektar ein Betonwerk und ein Glashersteller. Ginge es nach den Vorstellungen des Rosbacher Rathauschefs, würden bis fast an die Wohnbebauung von Burgholzhausen vier riesige Hallen (die größte mit 63 000 Quadratmeter, die kleinste mit 12 000 Quadratmeter) für Produktion, Logistikdienstleistungen und sonstige Gewerbebetriebe entstehen.
„Wir empfinden es als unerhörten Akt von Rosbach, ein Gewerbegebiet dieses Ausmaßes direkt dem Nachbarn vor die Haustür zu bauen“, reagiert der Ortsvorsteher von Burgholzhausen, Heinz Reinhardt (FWG) sichtlich erregt. Es dürfe nicht sein, dass das wertvolle Ackerland und die Streuobstwiesen einfach zubetoniert würden. Das Gewerbegebiet würde zudem zu Immissionen und einem hohen Verkehrsaufkommen führen. Der Investor rechnet selbst mit etwa 20 LKW-Bewegungen pro Stunde, dazu kämen noch die Fahrzeuge der 550 bis 850 Mitarbeiter. Kurt Grün (FWG), Ortsvorsteher von Köppern, befürchtet, dass bei einer verstopften Umgehungsstraße wieder viel Verkehr durch Köppern fließen wird.
Die FWG appelliert an die Rosbacher Politik, mit der Umwelt verantwortungsvoll umzugehen. Sollte sich die Stadtverordneten-versammlung von Rosbach am 26. Juni für die Pläne aussprechen, müsste zuerst der Regionale Flächennutzungsplan durch den Regionalverband Frankfurt / Rhein-Main geändert werden. Aktuell ist das Gebiet als Regionaler Grünzug ausgewiesen.

„Wir werden alles unternehmen, um eine Änderung des Flächennutzungsplans und damit das erweiterte Gewerbegebiet zu verhindern“, verspricht die Friedrichsdorfer Wählergemeinschaft.

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FWG gegen Windkraftanlagen auf Friedrichsdorfer Gemarkung

Friedrichsdorf, den 30.04.2017

Die Friedrichsdorfer Wählergemeinschaft (FWG) wendet sich entschieden gegen Vorrangflächen für Windkraftanlagen auf Friedrichsdorfer Gemarkung. „Wir wundern uns über die Entscheidung des verantwortlichen Ersten Beigeordneten des Regionalverbands FrankfurtRheinMain, Thomas Horn (CDU). Windräder im Naturpark Hochtaunus, in der Nähe von Limes und Saalburg, würden den Taunushang zerschneiden und wichtige Räume der Naherholung, der Trinkwassergewinnung und des Tourismus zerstören“, erläutert die Fraktionsvorsitzende Claudia Schlick (FWG).

Die Stadtverordnetenversammlung wird in ihrer nächsten Sitzung eine zweite Stellungnahme zum Teilplan Erneuerbare Energien verabschieden. Die FWG ist zuversichtlich, dass wie vor zwei Jahren eine breite Mehrheit gegen Windkraftanlagen in Friedrichsdorf ist. Die Rahmenbedingungen haben sich nicht geändert, die Argumente werden sich daher gleichen.

„Das Votum der Stadtverordnetenversammlung, alle Proteste und Unterschriftslisten sind allerdings wertlos, wenn der Planungsverband sie nicht berücksichtigt“, unterstreicht Cordula Burghardt (FWG). Die FWG appelliert auch an die Vertreter aus dem Hochtaunuskreis in der Regionalversammlung Südhessen, die Bedenken diesmal ernst zu nehmen. Denn die Regionalversammlung, in der eine Koalition aus SPD und CDU regiert, beschließt über die Vorrangflächen für Windenergie. Vertreter des Hochtaunuskreises sind unter anderem der CDU Kreisvorsitzende Jürgen Banzer und der Erste Kreisbeigeordnete Uwe Kraft.

Und wenn es dennoch bei den Vorrangflächen bleibt? – „Mit der FWG wird es keine Windräder auf Flächen geben, die im Eigentum der Stadt stehen“, betont Schlick.

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2017 04 30 PM Windkraft

FWG-Fraktion besichtigt Stadtbibliothek Bad Vilbel

Friedrichsdorf, den 06.03.2017

Welche Möglichkeiten würde eine moderne Stadtbibliothek in zentraler Lage in Friedrichsdorf bieten – diese Frage beschäftigt die Friedrichsdorfer Wählergemeinschaft (FWG). Die Fraktion besichtigte die als Bibliotheksbrücke über der Nidda bekannt gewordene Stadtbibliothek in Bad Vilbel.

Die Bad Vilbeler Bibliothek ist ein lebendiger Treffpunkt für Jung und Alt. Ausleihe und Rückgabe erfolgen automatisiert, während des Besuchs können iPads entliehen werden und das angrenzende Café sorgt für das leibliche Wohl. Studierende, Schüler und Geflüchtete sitzen an Tischen und lernen, Rentner lesen die Tageszeitung mit Blick auf die Nidda und Vorschulkinder fühlen sich offenbar im Kinderbereich pudelwohl.

Deutlich wird die Attraktivität bei den Besucherzahlen, die am neuen Standort um mehr als das fünffache gesteigert werden konnten. Dies hat vor allem etwas damit zu tun, dass in den Räumlichkeiten im Jahr rund 150 Veranstaltungen, von Kinderlesungen bis hin zu großen Abendveranstaltungen, stattfinden.

In der Kurstadt war Anlass für die im Jahr 2013 eröffnete Einrichtung weniger der Bau einer neuen Bibliothek, sondern die städtebauliche Neuordnung des Zentrums „Neue Mitte“. Vorausgegangen war dem aus finanziellen und ökologischen Gründen ein harter Kampf in der Stadtverordnetenversammlung, dem ein Bürgerentscheid folge.

„Es ist beeindruckend, was in Bad Vilbel entstanden ist. Aber auch in Friedrichsdorf werden wir abwägen müssen, was finanziell möglich ist“, zieht die FWG-Fraktion Bilanz. Aktuell ist die Friedrichsdorfer Stadtbibliothek in eigenen Räumlichkeiten im Institut Garnier untergebracht. Drei zum Teil teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter kümmern sich um die Einrichtung, in Bad Vilbel sind es sieben und weitere acht Aushilfen.

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Wohnungen als Standortfaktor – Stellplatzsatzung ohne Gegenstimme beschlossen

Gemeinsame Presseerklärung der Friedrichsdorfer Wählergemeinschaft, Bündnis 90 / Die Grünen und SPD

In Friedrichsdorf fehlen wie im gesamten Rhein-Main-Gebiet Wohnungen – ganz besonders unterhalb des hochpreisigen Segments. Die Koalition aus Friedrichsdorfer Wählergemeinschaft (FWG), Bündnis 90 / Die Grünen und SPD hat nun mit den Beschlüssen in den städtischen Gremien die ersten Voraussetzungen geschaffen, dass mindestens 75 neue Wohnungen, deren Mieten unter dem ortsüblichen Mietzins liegen, entstehen können.

Verwundert sind die Fraktionsvorsitzenden der Koalition über die jüngste Pressemitteilung der CDU (die Taunus Zeitung berichtete).

„Wir haben die Entscheidungen nicht getroffen, um der Stadt zu helfen, wie es die CDU erklärt hat. Es geht vielmehr darum, zahlreichen Bürgerinnen und Bürgern ein bezahlbares Dach über dem Kopf zu bieten, damit sie in dieser Stadt bleiben können“ erläutert der Bauausschussvorsitzende Lars Keitel (Die Grünen).

„Die Äußerungen des Wehrführers der Köpperner Feuerwehr, wonach erfahrene Einsatzkräfte in andere Kommunen ziehen müssen, weil sie auch nach langer Suche hier keine bezahlbare Wohnung finden, sind ein Alarmzeichen“ ergänzt Claudia Schlick (FWG). Auch für Firmen des produzierenden Gewerbes ist bezahlbarer Wohnraum für Arbeitnehmer mit niedrigem Lohnniveau ein wesentliches Standortkriterium. Und der Seniorenbeirat hat das Thema bezahlbares und barrierefreies Wohnen im Alter auf der Agenda.

Der politische Prozess ist vor über einem halben Jahr von der Koalition angestoßen worden. In zahlreichen Sitzungen der Ausschüsse und in der Stadtverordnetenversammlung wurde über den Bau bezahlbarer Wohnungen öffentlich diskutiert. „Zu keinem Thema haben wir in den letzten Monaten so viele Gespräche geführt, wie zu dem wichtigen Thema Wohnen“, wundert sich Birgit Brigl (SPD), „von einem Schnellschuss kann hier also keine Rede sein“.

Erstaunt zeigen sich die Koalitionsfraktionen auch über die Aussage der CDU zu einer vermeintlichen Herabsatzung der Stellplätze pro Wohneinheit. „Das ist erstens nicht zutreffend und zweitens hat die CDU der Änderung geschlossen zugestimmt“ unterstreicht Schlick. Inhalt der Änderung war die ersatzweise Anerkennung ökologoscher Alternativen, wie Carsharing und Jobtickets für Mitarbeiter. Beim Bau von Sozialwohnungen muss ein Stellplatz pro Wohnung nachgewiesen werden. Und bei großen Wohnanlagen wurde die Anzahl geforderter Besucherparkplätze dem tatsächlichen Bedarf angepasst.

„Wir müssen reagieren und Probleme angehen. Das bedeutet, dass Entscheidungen getroffen werden müssen. Die Koalition ist im Gegensatz zur CDU dazu bereit“, so Keitel abschließend.

Friedrichsdorf, den 24.02.2017

Pressekontakte:

Friedrichsdorfer Wählergemeinschaft
Claudia Schlick
Presse@fwg-friedrichsdorf.de
mobil: 0160 / 97743639

Bündnis 90 / Die Grünen
Lars Keitel
lars.keitel@gruene-friedrichsdorf.info
mobil: 0173 / 3772176

SPD Friedrichsdorf
Dr. Birgit Brigl
birgit.brigl@spd-friedrichsdorf.de
mobil: 0173 / 8528591

FWG überzeugt von neuen Stadtbussen

Seit 1. Januar sind in Friedrichsdorf fabrikneue Stadtbusse unterwegs. Die Friedrichsdorfer Wählergemeinschaft (FWG) begann das Jahr mit einer Probefahrt.

Die in Friedrichsdorf eingesetzten Midi-Busse fanden großen Zuspruch bei den Kommunalpolitikern. Sie sind leise und mit allerlei technischen Vorzügen ausgestattet. Mit 28 Sitz- und 60 Stehplätze sind sie etwas kleiner als die Fahrzeuge, die in Bad Homburg oder Oberursel ihre Runden drehen. Das reduziert nicht nur den Verbrauch, sondern lässt den Bus auch so manche Engstelle passieren.

Mit dem Fahrplanwechsel werden nun erstmals beide Köpperner Gewerbegebiete in den Morgen- und Nachmittagsstunden von der Buslinie 54 angefahren. „Das ist ein wichtiger Schritt für die Firmen und Beschäftigten und damit eine Stärkung des Wirtschaftsstandorts“ unterstreicht Ortsvorsteher Kurt Grün (FWG). Die Streckenführung der Linie 53 bleibt unverändert.

Die Mitglieder der FWG-Fraktion sind sich einig: Die Anbindung aller Stadtteile an den Öffentlichen Personennahverkehr bildet ein stimmiges Gesamtkonzept. „Wir sind froh, uns in Friedrichsdorf eine so gute Infrastruktur leisten zu können. Wir wissen aber auch, dass nicht alles Wünschenswerte auch finanzierbar ist“ betont die Fraktionsvorsitzende Claudia Schlick (FWG).

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Foto (v.l.n.r: Hansgeorg Helmerich, Kurt Grün, Christiane Ditthardt, Claudia Schlick, Cordula Burghardt, Jens Witte)

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